Hallenolympiade der Hauptschule Neustädter Tor

 

Einen Ball auf einem Seil bis zu einem bestimmten Ziel tragen? Alleine unmöglich. Zu mehreren allerdings machbar. Jedenfalls, wenn die ganze Klasse sich auf die Aufgabe konzentriert und als eingespieltes Team agiert. Dieser Balanceakt war eine von zwölf Stationen bei der Hallenolympiade der Hauptschule Neustädter Tor, bei der die Schülerinnen und Schüler vor den verdienten Weihnachtsferien noch einmal Geschick, Ausdauer und Schnelligkeit beweisen konnten.

 

Im inzwischen fünften Jahr wurde die Aktion für alle Klassen der Schule in der Lindenberghalle am vergangenen Donnerstag durchgeführt. „Kinder bewegen sich ja leider immer weniger“, erläuterte Marcel Föste, Sportlehrer und an diesem Tag sozusagen Vorsitzender des Olympischen Komitees, die Grundüberlegung für den sportlichen Jahresabschluss. Da sei ein Wettkampf mit möglichst unterschiedlichen Disziplinen eine gute Gelegenheit, um die Freude am Sport zu wecken. „Allerdings geht es auch um Teamgefühl und natürlich um Spaß“, so Föste.

Den hatten die Teilnehmer von Beginn an sichtlich. Ob nun ein Mitschüler auf dem Rollbrett geschoben, ein Ball mit den Füßen in einen Kasten bugsiert oder eine Matte als Hindernis erklommen werden musste, die Jugendlichen gaben alles und feuerten sich gegenseitig zu Höchstleistungen an. Natürlich ging es dabei auch um möglichst viele Punkte, weshalb jede Station verschiedene Schwierigkeitsgrade hatte, um auch den Jüngeren Chancen zu lassen. Und jede Klasse wollte natürlich besonders gut abschneiden.

Der reine Wettkampfcharakter wurde allerdings schon durch die laute Musik gebrochen, die für eine gewisse Partyatmosphäre sorgte. Wie sonst ist es zu erklären, dass die halbe Schülerschaft mitsang als „Atemlos durch die Nacht“ gespielt wurde? Drei Stunden später erklang der Song dann ein zweites Mal. Allerdings waren die meisten jetzt inzwischen selbst so atemlos, dass nur noch vereinzelte Stimmen aus der Halle zu hören waren.

Ungebrochen waren hingegen der Kampfgeist und die Freude an der körperlichen Herausforderung. Immerhin war es ja eine schöne Abwechslung zum kopflastigen Schulalltag, wenn auch ebenso anstrengend. Gut, dass der Förderverein in den Pausen kostenlos für alle Schülerinnen und Schüler und auch für alle Lehrkräfte für Brötchen, Obst und Getränke gesorgt hatte, damit für den Endspurt auch noch die letzten Kräfte mobilisiert werden konnten.

Als schließlich der letzte Durchgang abgepfiffen wurde und die Lehrkräfte die Punkte zählten, stieg die Spannung. Zwar wurde sehr fair die Leistung jeder Klasse beklatscht, doch natürlich hoffte jeder, zu den Erstplatzieren zu gehören. Den dritten Platz erreichten mit jeweils 93 Punkten die Klassen 8a und 10a. Mit 96 Punkten landete die Klasse 5 auf dem zweiten Platz. Und am besten schnitt mit 124 Punkten die Klasse 6a ab.

Hallenolympiade

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